SupportInformationen zum DatenschutzTechnische organisatorische Sicherheitsmaßnahmen

Technische organisatorische Sicherheitsmaßnahmen

1. Zugriffskontrolle

 
  • A1 – Benutzerrechte-Management: Zugang zum Klara-Dashboard erhält nur, wer über berechtigte Logins verfügt.

  • A2 – Zwei-Faktor-Authentifizierung: Eingesetzt für alle Administrator- und Supportkonten.

  • A3 – Rollen & Berechtigungen: Zugriff auf Daten und Funktionen wird strikt nach Rolle (z. B. Administrator, Recruiter) strukturiert.

 

2. Zugriffsüberwachung

 

  • B1 – Audit-Logs: Jeder Zugriff auf Bewerberdaten, Anpassungen bei Bewerbungsfragen und Interviewaufzeichnungen wird vollständig protokolliert.

  • B2 – Protokollintegrität: Logs können nur von autorisierten Admins eingesehen, bei Bedarf exportiert, aber nicht verändert werden.

 

3. Zugriffssicherung

 

  • C1 – Verschlüsselte Verbindung: Sämtliche Übertragungen (Dashboard-Zugriff, API-Kommunikation mit Recruitee, Twilio, ElevenLabs, Stripe) erfolgen via TLS.

  • C2 – Datenisolation: Infrastruktur (z. B. AWS-Instanzen in Frankfurt) ist logisch und streng getrennt pro Mandant/Kunde.

 

4. Weitergabekontrolle

 

  • D1 – Datenweitergabe nur über sichere APIs: Transfer etwa an Stripe oder Recruitee erfolgt nur über geprüfte, verschlüsselte Schnittstellen.

  • D2 – Zustimmung & Transparenz: Bewerber und Unternehmen werden über Datenübermittlung informiert (z. B. an Recruitee).

 

5. Eingabekontrolle

 

  • E1 – Nachvollziehbarkeit: Jede Änderung an Fragen, Antworten oder Interviewdaten lässt sich auf User und Zeitpunkt zurückverfolgen.

  • E2 – Automatisierte Backups: Daten werden regelmäßig gesichert (z. B. AWS in Frankfurt) und können bei Bedarf zeitnah wiederhergestellt werden.

 

6. Auftragskontrolle

 

  • F1 – Subprozessordokumentation: Alle Drittanbieter (Twilio, VAPI, AWS, ElevenLabs, Stripe, Recruitee) sind vertraglich gebunden – inklusive DSGVO-konformer Auftragsverarbeitung.

  • F2 – Überprüfung und Audits: Regelmäßige Kontrollen, ob Subprozessoren die Sicherheits- und Datenschutzstandards einhalten.

 

7. Verfügbarkeitskontrolle

 

  • G1 – Hochverfügbarkeit: Klara AI ist redundant aufgesetzt (z. B. in mehreren AZs/Regionen innerhalb Frankfurt).

  • G2 – Notfallmanagement und Wiederherstellung: Vorgefertigte Verfahren bei Systemausfällen (z. B. Backup-Wiederherstellung, Failover).

 

8. Sicherheitsrichtlinien & Schulung

 

  • H1 – Datenschutzrichtlinien sind dokumentiert, veröffentlicht und allen Mitarbeitenden bekannt.

  • H2 – Schulungen: Regelmäßige Trainings zu Informationssicherheit, Datenschutz (DSGVO), sicherem Umgang mit Klara AI.

 

9. Incident-Management

 

  • I1 – Meldeverfahren: Vorfall-Meldung (z. B. Datenschutzverletzung oder Systemausfall) erfolgt über etablierte Kanäle und Fristen (z. B. 72 h nach Bekanntwerden).

  • I2 – Reaktion & Dokumentation: Jeder Sicherheitsvorfall wird analysiert, dokumentiert und Maßnahmen zur Vermeidung zukünftiger Vorfälle abgeleitet.

 

10. Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA)

 

  • J1 – DSFA-Dokument: Für Klara AI existiert eine aktuelle Datenschutz-Folgenabschätzung, speziell im Kontext automatisierter Interviews.

  • J2 – Aktualisierung: Die DSFA wird regelmäßig (z. B. halbjährlich oder bei Änderungen im Funktionsumfang) überprüft und angepasst.